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Arbeitsmarktbarometer Manpower zeigt +8%

Gute Neuigkeiten für Jobsuchende. Seit über 40 Jahren gibt die ManpowerGroup jedes Quartal eine Arbeitsmarkt-Studie heraus. Damit ist das „Arbeitsmarktbarometer“ das nachhaltigste vergleichbare Messinstrument des Arbeitsmarktes. 1000 Arbeitgeber werden vier Mal im Jahr gefragt, wie sie die Beschäftigungslage ihres Unternehmens-Standorts im Vergleich zum vergangenen Quartal einschätzen.

Bereits 2017 prognostizierten diese einen Einstellungs-Zuwachs von 6% je Quartal. Das zeugt von vollen Auftragsbüchern. Für das zweite Quartal 2018 sind sie noch optimistischer (8%). Zwölf Prozent der befragten Arbeitgeber rechnen mit Neueinstellungen. Demgegenüber denken nur 2% über Stellenkürzungen nach.

Branchenübergreifender Trend: trotz Marktunruhen positiv

Der Aufwind zieht sich durch alle Branchen. Am zaghaftesten zeigt sich die Land- und Forstwirtschaft mit zwei Prozent. Energie & Versorgung sowie Verkehr & Kommunikation liegen im zweistelligen Bereich. Den größten Anteil am Kurvenausschlag hat aber das Produzierende Gewerbe mit plus 14%.

Als die Studie zum Quartal 2/2018 durchgeführt wurde, waren die Pläne der USA, Strafzölle zu erheben, noch nicht relevant. Erst in der vergangenen Woche brachten die beunruhigenden Pläne dem Markt Unfrieden. Diese sind jedoch vorerst wieder vom Tisch. Dadurch dürfte auch die positive Stimmung auf dem deutschen Arbeitsmarkt keinen bleibenden Treffer erhalten haben.

Mit der Unternehmensgröße steigt der Optimismus

Sogar im Bereich der Kleinst- (weniger als 10 Mitarbeiter) und Kleinunternehmen sind die Beschäftigungsaussichten mit 2% zumindest nicht düster. Zuwachs ist Zuwachs. Bei mittleren (50 bis 249 Mitarbeiter) und großen Unternehmen sind sie sogar hervorragend. Vor Optimismus strotzen die großen Unternehmen mit dem absoluten Spitzenwert von 35%. Im Jahresvergleich liegt der Mittelstand mit 29% vorne – 16 Prozentpunkte mehr als 2017 (große Unternehmen: plus 12 Prozentpunkte). Der beste Wert seit zehn Jahren.

Regionales Gefälle

Im Süden und Westen Deutschlands ist die Entwicklung mit jeweils 12% besonders positiv. Im Norden und Osten mit jeweils 4% eher verhalten. Dabei bildet Berlin mit 18% eine erfreuliche Ausnahme.

Globale Arbeitsmarkt-Entwicklung

Deutschland steht mit dem Wachstum von 8% im deutschsprachigen Raum an der Spitze und liegt vor Österreich (+ 5%) und der Schweiz (+1%). International bewegt sich Deutschland eher im Mittelfeld. Angeführt wird die Prognosentabelle von Japan, Taiwan und Kroatien, die alle jeweils die 20% deutlich überschreiten. Italienische Arbeitgeber rechnen dagegen mit Stellenabbau (-1%)

Vom Luxus zum Problem

Seit Jahren werden die Auftragsbücher voller und erzeugen Unternehmenswachstum. Wir können uns darüber einfach mal richtig freuen. Ernsthaft. Nach dem Hurra gehen die Hände dann aber auch wieder runter, zumindest in Teilen der Personalbranche. Denn aus einem wachsenden Luxus ist über die Jahre ein Problem geworden. Die dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Fachkräfte werden ein rares Gut. Ein Grund zur Panik ist das allerdings nicht. Jobkandidaten gibt es immer weniger, aber mit unserer Hilfe können Sie diese gezielt finden: Zum Beispiel dank des Compana Gapless Tracking, unserer Smart-Data-Analyse, Multi-Channel-Posting, unlimitiertem CV-Parsing (lesen Sie hier weitere Mehrwerte durch unseren persoprofiler). Besuchen Sie uns auf der „Zukunft Personal Süd“ in Stuttgart und lassen Sie uns darüber reden, warum es nur einen Grund gibt, die Hände wieder runterzunehmen: um die Ärmel hochzukrempeln.

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