Compana, GermanPersonnel und EVINT: Zusammenschluss im HR-Software-Markt – Alles aus einer Hand

Compana, GermanPersonnel und EVINT liefern Plattform für Recruiting und Workforce Management.
Hier ein Überblick, wie sich die Portfolios der Unternehmen im Sinne einer End-to-End-Workforce-Management-Plattform ergänzen werden.

Im Folgenden der Wortlaut der Pressemitteilung:

8 . September 2020_ GermanPersonnel und Compana, die führenden Anbieter von Technologie und Dienstleitungen für passgenaue Lösungen im High Volume Recruitment, schließen sich mit dem Vendor-Management- und Prozessexperten EVINT zusammen und liefern gemeinsam die erste End-to-End-Workforce-Management-Plattform für Personaldienstleistungen und HR-Services im Markt. Das gemeinsame Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Personaldienstleistern und Einsatzunternehmen direkter, einfacher und schneller zu machen.

 

Aktuelle Herausforderungen von Personaldienstleistern

Ein Beispiel: Ein Logistikunternehmen plant seine Schichten und benötigt zehn zusätzliche Lageristen als Zeitarbeitnehmer. Der Wettlauf mit der Zeit beginnt: Anrufe bei mehreren Personaldienstleistern, hinterlassene Nachrichten, E-Mails etc. Sobald der Bedarf dem Personaldienstleister bekannt ist, werden Anzeigen geschaltet, Kandidaten interviewt und schließlich mit einem Profil angeboten. Wenn der Kunde den Auftrag erteilt, müssen Verträge und Dokumente erstellt werden. Viele Details werden dabei manuell eingetragen. Während des Einsatzes bestätigen die Schichtleiter die Arbeitszeiten und Überstunden. Die Verwaltung gleicht die Einsatzrechnungen mit den Stunden-Laufzetteln ab, prüft gesetzliche Einsatzfristen und die richtige Berechnung der Branchenzuschläge.

Um Zeitarbeitnehmer in den gewünschten Positionen einsetzen zu können, arbeiten Recruiter und Disponenten in Bewerbermanagement-Systemen, per E-Mail, CRM- und ERP-Systemen, mit einer separaten Zeiterfassung, Dokumentenmanagement-Systemen und anderen Lösungen. Diese Arbeit in isolierten Systemen kostet unnötig Zeit und erzeugt Übertragungs- und Folgefehler. Das kann und sollte sich kein Personaldienstleister mehr so leisten.

 

Umfangreiche Funktionen für einen effizienten Personaleinsatz

Durch die Verbindung der Lösungen PERSY, persoprofiler und EVINT entsteht eine durchgängige Prozessplattform, die bei der Schichtplanung der Einsatzunternehmen ansetzt und alle Aufgaben von der Rekrutierung der Mitarbeiter über das Matching, die Disposition und die Zeiterfassung sowie die Übergabe der Lohndaten und die Abrechnung der Leistungen miteinander verbindet. Auf diese Weise gestaltet sich der Einsatz von flexiblen Arbeitskräften für alle Seiten planbarer und produktiver.

Die EVINT-Plattform verfügt über die bislang umfangreichsten Vendor-Management-Funktionen im Markt sowie eine hohe Prozesstiefe für die Einsatzsteuerung der gesamten Belegschaft (intern und extern) mit Schichtplanung, Zeiterfassung, Zutrittskontrolle, Apps für Zeitarbeitnehmer, digitaler ANÜV-Signatur, Dokumentenmanagement, Nettolohnerfassung, Gutschriftverfahren, Analytics- und Compliance-Funktionen. GermanPersonnel und Compana steuern PERSY und persoprofiler bei. Diese Tools liefern Möglichkeiten zur Job-Ad-Creation, Bewerbermanagement-Lösungen, Programmatic Job Advertising sowie Matching-Algorithmen. Personaldienstleister sind somit in der Lage, passende Kandidaten schneller vorzustellen und auf diese Weise Besetzungsquoten signifikant zu erhöhen. Alles in allem können Einsatzunternehmen so ihre Unterdeckung in den Schichten reduzieren und ihre Produktivität steigern.

 

Marco Kainhuber, CEO von GermanPersonnel

„Wir geben der Zeitarbeit wertvolle Zeit zurück: In den letzten Jahren haben immer neue Regeln – gepaart mit dem Digitalisierungsrückstau – unendlich viel Verwaltungsarbeit verursacht und viele Niederlassungen in die Verlustzone rutschen lassen. Zusammen mit EVINT sind wir in der Lage, durchgängige Rekrutierungs- und Workforce-Management-Prozesse aus einer Hand zu liefern und schaffen zusätzlich Schnittstellen für andere Bewerbermanagement- und VMS-Systeme. Wir sind der Meinung, dass digitale Ökosysteme offen sein sollten, denn erst durch Zusammenarbeit entsteht für Kunden der größte Nutzen.“

 

Roland Günther, Geschäftsführer von EVINT

„Wir haben verstanden, wie wichtig es ist, die Einsatzunternehmen mit einzubeziehen und als Teil des Besetzungsprozesses zu verstehen. Indem wir in der Lage sind, den Kundenbedarf direkt mit der Kandidatenrekrutierung und den Talentpools der Personaldienstleister zu verbinden, gewinnen wir wertvolle Zeit. In der Folge steigen die Besetzungsquoten oft um mehr als 25 Prozent.“

 

Axel Trompeter, Geschäftsführer von Compana

„In der Vergangenheit waren die Branchenlösungen für Personaldienstleister darauf ausgerichtet, die einzelnen Arbeitsschritte abzubilden und für Automatisierung in Teilprozessen zu sorgen. Das reicht heute nicht mehr aus. Wenn Personaldienstleister sich zukünftig gegenüber Google & Co. behaupten wollen, brauchen sie durchgängige Datenkreisläufe bei allem, was sie tun. Das wollen und können wir liefern.“

 

Auch die Kunden der Personaldienstleister erkennen in diesem Zusammenschluss einen direkten Mehrwert – so beispielsweise Unternehmen in der Logistikbranche:

„Für unsere Mitglieder im Verband, aber aus meiner Sicht für alle Speditions- und Logistikunternehmen, ist eine professionelle Personaleinsatz und -bedarfsplanung extrem wichtig. Das gilt sowohl für die eigenen Mitarbeiter als auch für Zeitarbeitnehmer, die unsere Flexibilität sichern. Vor dem Hintergrund volatiler Märkte und unpräziser Forecasts seitens der Verlader steigt die Bedeutung sogar weiter an. Eine digitale Plattform ist aus meiner Sicht der richtige Weg, diesen Bedarf professionell zu decken und endlich die Automatisierungspotenziale in der Verwaltung zu heben“, kommentiert Ronald Seiz, Präsident Arbeitgeberverband Spedition und Logistik Baden-Württemberg e.V. (AVSL).

 

„Recruitment That Fits“

Mit diesem Zusammenschluss beweisen GermanPersonnel und Compana einmal mehr, dass sie die individuellen Herausforderungen ihrer Kunden verstehen und jeden aufkommenden Recruiting-Bedarf mit datenbasierten, zukunftsorientierten Lösungen abdecken können.

 

Über GermanPersonnel

Wir unterstützen Sie als Technologie- und Dienstleistungsunternehmen für Recruiting in den Bereichen Stellenerstellung und -verteilung. Mit Hilfe unseres datenbasierten Kampagnenmanagements und unserer jahrelangen Expertise setzen wir Ihr Recruiting-Budget so ein, dass Sie die besten Ergebnisse erwarten können. Wir erreichen die passenden Kandidaten, mit der richtigen Botschaft, zum richtigen Zeitpunkt auf den richtigen Recruiting-Plattformen.

Mit unseren eigenen, innovativen Software-Lösungen PERSY und PARTS of PERSY schaffen wir für jede Unternehmensbranche, -größe, und -form einen deutlichen Bewerberzuwachs. Von der Erstellung der Stellenanzeige bis zur Verwaltung der eingegangenen Bewerbungen – ein guter Prozess ist schlank, schnell und einfach.

Die Stellenerstellung und Stellenveröffentlichung in PERSY sind darauf ausgelegt, Ihre tägliche Arbeit zu erleichtern und zu beschleunigen. So optimieren Sie Ihren Recruiting-Prozess, sparen Zeit, Geld und unnötigen Verwaltungsaufwand. Unsere programmatische Lösung PARTS of PERSY wird über Schnittstellen an Ihre Verwaltungssoftware angebunden und ermöglicht so eine automatische Stellenveröffentlichung.

Gegründet wurde die GermanPersonnel e-search GmbH 2002 von Marco Kainhuber in Unterhaching bei München. Heute arbeiten bei GermanPersonnel über 80 Mitarbeiter für namenhafte Kunden wie Adecco, DEKRA, Gustoso Gruppe, Randstad, Unique Personalservice und XING.

Weitere Informationen unter: www.germanpersonnel.de

Über Compana

Die Compana Software GmbH hat sich vom Traditionsunternehmen zu einem Innovationsführer für HR-Tech entwickelt. Die SaaS-Anwendung persoprofiler beschleunigt alle Recruiting-Prozesse von der Stellenanzeige bis zum Matching und steigert neben der Rücklauf-Quantität auch deren Qualität.

Die besonderen Stärken liegen im Bereich des Bewerbermanagements, des revolutionären explorativen Matchings und allgemein der Prozessgeschwindigkeit und Automatisierung. Dabei treiben uns die Bedürfnisse und die Wertschätzung unserer Kunden und deren Kandidaten an.

Weitere Informationen unter: www.compana.net

Über EVINT

EVINT ist die führende VMS- und Workforce-Management-Plattform für Einsatzunternehmen und Personaldienstleister in Deutschland. Sie bildet sämtliche Aufgaben der Zusammenarbeit digital und mit Workflows ab. Den digitalen Automatisierungsgrad können Unternehmen dabei individuell bestimmen.

Auf diese Weise sorgt die EVINT-Plattform für eine umfassende Prozesstiefe bei der Einsatzsteuerung der gesamten Workforce (intern und extern) mit Personalbedarfs- und Schichtplanung, Zeiterfassung in Echtzeit, Zutrittssteuerung, Apps für Mitarbeiter:innen, qualifizierter elektronischer Signatur (digitaler AÜ-Vertrag), Dokumentenmanagement, Nettolohn, Gutschriftsverfahren, Analytics- und Compliance-Funktionen.

Das Unternehmen EVINT wurde 2009 gegründet. Zu den Kunden gehören unter anderem führende Logistik- und Dienstleistungsunternehmen. EVINT wird international an über 2.000 Kundenstandorten und Niederlassungen genutzt.

Weitere Informationen unter: www.evint.de

 

Recruiting-Erfolg im Home Office – Teil 2: Digitalisierungshilfen für den Recruiting-Alltag

Teil 1 dieses Zweiteilers hat sich mit der Frage beschäftigt, welche Recruiting-Software-Features aus dem Unternehmensverbund Compana und GermanPersonnel Unternehmer und Teamleads bei der Arbeitsorganisation und -Optimierung in Zeiten von Team-Dezentralisierung unterstützen. In diesem 2. Teil geht es um die digitalisierte Hilfen, die das Produktportfolio für den Recruiting-Alltag bietet – von der Anzeigenerstellung bis zur Einstellung. Besonderes Augenmerk liegt auch auf dem erweiterten Bedarf von Unternehmen aus Zeitarbeit und Personalvermittlung.

Thema dieses 2. Teils sind nicht nur Hilfen, die Ihnen den sozialen Kontakt zu Ihren Bewerbern, Kollegen und Kunden direkt ermöglichen und erleichtern. Es geht auch und besonders um die digitalen Zeitsparer, die Ihnen Routinen abnehmen, damit Sie mehr Zeit für den wichtigsten Part Ihrer Arbeit haben. Im Sozialkontakt dürfen Sie nämlich genau jetzt nicht schludern. Im Gegenteil, der physische Kontaktmangel muss sorgfältig ausgeglichen werden. Sie haben somit Wichtigeres zu erledigen, als Listen zu befüllen, Fristen, Dateneingänge und Arbeitsschritte von Kollegen abzuwarten oder die immer gleiche Handlung dreißig Mal am Tag manuell durchzuführen.

Die folgenden Prozess-Schritte eines Recruiting-Alltags können erheblich digital unterstützt werden und fließen in die Artikelbereiche ein:

Anzeigenerstellung
Anzeigenverteilung
Anzeigensteuerung
Anzeigenoptimierung

Bewerberverwaltung
Bewerberkommunikation

Besonderer Bedarf für Zeitarbeit und Personalvermittlung:
Bewerbervermittlung
Suchen und Filtern
Matching

Vorschlagswesen
Anfragen- und Einsatz-Management
Kundenmanagement

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Recruiting-Erfolg im Home Office – Teil 1: Digitalisierungshilfen für Unternehmens- oder Teamlenker

COVID-19 ist ein Ereignis, das Gesellschaft und Arbeitsmarkt kräftig schüttelt: Flugzeuge bleiben seit Wochen am Boden, in der Automobilindustrie stehen manche Bänder still, Restaurant-Tische bleiben leer. Unternehmen aus entsprechenden Branchen haben es nicht leicht, den Personalstock aufrecht zu erhalten. Auf der anderen Seite ringen Medizin, Pflege, Einzelhandel und Teile des Logistik-Sektors um neue Mitarbeiter, weil die Arbeitslast dramatisch gestiegen ist. Wo möglich, werden Mitarbeiter teilweise sogar aus dem Ruhestand zurückgeholt. Dabei ist bei einigen Recruitern Home Office angesagt.

Teamorganisation im Homeoffice-Konflikt

Die Kernaufgabe des Recruiting-Mitarbeiters ist der persönliche Kontakt. Diese Aufgabe bleibt zu Corona-Zeiten nicht aus, im Gegenteil: Sie ist wichtiger denn je. Wie kann aber Recruiting zusammen gehen mit #flattenthecurve #stayathome #wirbleibenzuhause oder eine Spur drastischer: #staythefuckathome. Denn ganz gleich, wie viel Arbeit Recruiter/-innen gerade haben, viele werden jetzt im Home Office sein, von Bewerbern physisch abgeschnitten.

Bevor wir uns nächste Woche in Teil 2 mit Details und Recruiting-Alltagshilfen befassen, geht es heute um Arbeitsorganisation und systemische Fragen, auf die vor allen Dingen Führungskräfte eine Antwort benötigen.

Eine Frage, die Teams vor eine Herausforderung stellt und Unternehmer oder Teamleads ganz aktuell umtreibt ist: Wie können wir den Arbeitsalltag und das Produktivitätslevel mit einem möglichst geringen internen Termineinsatz sicherstellen?

Digitalisierung: ein Schlüssel (aber kein Zauberer)

Vorausschicken möchte ich an dieser Stelle, dass Digitalisierung und Automatisierung an sich natürlich keine Allheilmittel sind.

Sie unterstützen aber bei einer Menge Management-Aufgaben und strategischen Entscheidungen:

Organisation von Recruiting-Teams und Qualitätsicherung
Rechtemanagement und Rechtssicherheit
Qualitäts-Sicherung und -Messung
(Budget-)Steuerung
Tiefen-Analyse und Optimierung
Minimierung von Fehlerquellen
Geschwindigkeit – die kurze Time to Hire entscheidet
Poolbildung für bessere Zeiten

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#KUS19, solide Statik der “Architektur des Recruitings”

#KUS19. Zwei Tage “Architektur des Recruitings” in den Design-Offices in Köln. Zwei Tage Prüfstand und Neuausrichtung für Fundamente, Statik, Fassade, Energiehaushalt, Ausbau, Kunst und Bewohnerfreundlichkeit des eigenen Recruitings – zusammen mit Führungskräften aus der HR-Branche. Es war sehr erhellend und anregend. Wir danken allen voran unseren Kunden, die das Event besucht haben. Ihrentwegen haben wir dieses Branchen-Event ins Leben gerufen und wollen es weiterhin mit Leben füllen. Daher auch der Name: (Führungskräfte- und) “Key-User-Summit”. Wir danken Markus Väth, dafür dass er inhaltlich wichtige Akzente gesetzt hat. Zuletzt natürlich allen Compana-Mitarbeitenden, die sich so lange dafür reingehängt und es zum Erfolg geführt haben. Nach und nach werden wir hier Keynotes, Videos und andere Inhalte sammeln. Wir beginnen mit Axel Trompeters Eröffnungsimpuls, einem Fotoalbum und einer Kennzahlenübersicht ganz unten.

Veranstaltungs-Fundament

Den Grundstein legt Axel Trompeter mit seiner Eröffnungskeynote (im Video, 25 Minuten. Wenn Sie keine Cookies zugelassen haben, fehlt das Video hier. Rufen Sie das Video in dem Fall bitte über unseren Youtube-Kanal auf). In aller Kürze:

“Für was stehen wir als Recruiting-Unternehmen?”, diese Frage muss ganz am Anfang geklärt werden. Bevor ein Haus steht, so Trompeter, wird in geeigneten Boden ein Loch gegraben und ein Fundament gegossen. Auch eine ordentliche Statik entscheidet darüber, wie tragfähig das Recruiting sein wird. Dies sind die Standard-Abläufe Ihres Recruitings, aber auch die in der HR-Software persoprofiler definierten Prozesse.

Fundament und Statik sollten durchdacht und stabil sein, bevor über einen Ausbau nachgedacht wird. In der Personaldienstleistung denken einige immer wieder mal zum Beispiel an den Bereich “Medical”.

Die Fassade, zum Beispiel die Stellenanzeige, ist im besten Fall so einladend, dass jeder, den Sie damit erreichen wollen, Ihr Haus auch betritt. Dessen Innenarchitektur sollte zu dem passen, was die Fassade verspricht. Sonst ist die Enttäuschung groß und ein Verlust des Gastes wahrscheinlich. Die Kunst in der Architektur des Recruitings ist es, alle Elemente aufeinander abzustimmen. Einer der wichtigsten Punkte ist, dass sich alle Bewohner in der Recruiting-Architektur wohlfühlen: Recruiter, Bewerbende, Kunden. Dazu gehört natürlich auch die Frage: Wie sieht es mit der Effizienz Ihres Energiehaushalt aus? Wie viel Energie müssen Sie aufbringen, um ein Raumklima für alle zu schaffen, das auch im Winter angenehm ist?

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Veränderungsprozesse erfolgreich gestalten

Compana Interview Andrea Dauch über Veränderungsprozesse
Change Compana im Interview mit Andrea DauchAndrea Dauch ist Expertin für Veränderungsprozesse. In diesem Interview spricht sie über Fehler und Erfolgsfaktoren beim Changemanagement.

Compana: In Ihrer langjährigen Beratungstätigkeit und schon vorher als Führungskraft bei einem TOP-Personaldienstleister haben Sie zahlreiche Unternehmen bei Changeprozessen begleitet. Welches sind die häufigsten Gründe für die Veränderungsbereitschaft oder Notwendigkeit?

Andrea Dauch: Umstrukturierungen, Auf- und Abschwung, sowie Veränderung in der Strategie sind die Veränderungsanlässe, die meist auch von den obersten Ebenen ernst genommen und entsprechend vorbereitet werden.

Es gibt aber viele vermeintlich kleine Veränderungen, die als “gar nicht so schlimm” eingestuft werden, für die Mitarbeiter aber riesige Auswirkungen haben. Ich wurde in diesem Jahr von einem Vorstand eines großen Unternehmens mit den Worten “die nächste Veränderung muss funktionieren” engagiert. Nachdem ich nun viele Mitarbeiter kennengerlernt habe, registriere ich, dass viele Kleinigkeiten, die mal eben eingeführt wurden, wie open seating oder ein digitalisierter Workflow nach vier Jahren nicht akzeptiert sind, zur Frustration und bei einigen auch zur Blockade führen.

Somit bitte immer daran denken: Themen, die für Sie nicht wichtig sind (z. B. veränderte Öffnungszeiten, Umzug ins Nachbargebäude, etc.) haben für Mitarbeiter häufig eine viel wichtigere Bedeutung und müssen daher auch als Changeprozess behandelt werden.

Welche äußeren Umstände stellen Sie im Personaldienstleistungsbereich fest, die Anlass zu Veränderung geben?

AD: Ich selbst war 17 Jahre beim größten deutschen PDL. Wenn ich mich an meine Zeit als Disponent erinnere, habe ich noch das Synchronisationsverbot berechnet, dann kam die Öffnung mit den Hartz Gesetzen und dann wurde es mit den Branchenzuschlägen, Höchstüberlassungsdauern, etc. immer komplizierter.

Die Zeitarbeit ist eine der Branchen, die eine hohe Veränderungsbereitschaft benötigen. Und es ist ja nicht nur die Politik, die Veränderungen nötig macht. Auch Kunden fordern und verändern. Auch auf Mitarbeitende, die sich hin und wieder dazu entscheiden, morgens nicht zur Arbeit zu erscheinen, muss reagiert werden.

An welcher Stelle im Unternehmen müssen Veränderungsprozesse ankommen, damit sie ihre Wirkung entfalten?

Laut einer Bertelsmann Studie scheitern 61% der Veränderungsprojekte, weil nur unzureichendes Engagement in den obersten Führungseben vorhanden ist.

Die Vorbildrolle benötigt es auf allen Ebenen. Dinge, die andere verändern sollen, ich selbst aber nicht nachhaltig tue, scheitern an der Glaubwürdigkeit des Vorbilds.

Aber es gibt noch weitere Herausforderungen wie z. B.  fehlende Erfahrung im Umgang mit Veränderungsprozessen, Uneinigkeit auf den obersten Führungsebenen (einheitliche Stimme), mangelnder Informationsfluss an die Mitarbeiter, fehlende Ressourcen, etc. die erfolgreiche Veränderung torpedieren können. Aus meiner Erfahrung scheitert es viel häufiger an solchen Themen, als an der Bereitschaft der Mitarbeiter.

In Ihrem Change-Modell sprechen Sie über sieben Phasen der Veränderung. Können Sie uns die kurz erklären?

AD: Das mache ich gerne anhand einer Situation, die ich erlebt habe. Im letzten Jahr ist mir auf dem Weg zum Kunden ein Auto ungebremst aufgefahren. Weiterlesen

“Integrationsprojekt” Firmenlauf – “Wir haben den Teamspirit richtig gespürt”

Firmenlauf B2Run Compana persoprofiler
Unser HR-Randy ist echter Berliner. Er sagt standhaft “Pfannkuchen” zu “Krapfen”, ist ordentlich “auf Zack”, isst Currywurst gerne auch mal “To Go”, ist unerschütterlicher Union-Fan, im Büro hörst du immer wo er ist, und … er liebt laufen. Als Randy bei Compana anfing, gehörten zu seinen ersten Worten bei der Vorstellung auch diese: “Dat nächste Mal loofen wir zusammen beim Firmenlauf”. Als er im April 2018 dann zum ersten Mal auf uns zukam, dachte noch keiner von uns im Traum daran, dass irgendjemand “ja” sagen würde. Aber Randy blieb standhaft.

Der Firmenlaufchef himself fasst zusammen, wie es “gelaufen” ist:

2017: Laufen was ist das?
2018: 7 Finisher.
2019: 14 Finisher! (Hier geht’s zum Facebook-Fotoalbum)
Compana läuft!
Kollegen, icke bin stolz auf Euch!

Kapitän Firmenlauf B2Run Compana persoprofiler

 

Und das sagen die Teilnehmer/-innen:

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CHANGE 2019 – Pre-Event vor IGZ-Süd in Nürnberg

Change Pre-Event vor IGZ Süd Compana Tutum Landwehr

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CHANGE 2019 findet leider nicht statt. Frau Dauch hat uns aber dankenswerter Weise ein sehr erhellendes Interview über Erfolgsfaktoren beim Change-Management gegeben. Nicht verpassen!
September ist DER HR-Veranstaltungsmonat: Europas größte Personal-Messe „Zukunft Personal Europe“, HR-Night, HR-Tec-Night, IGZ-Süd gleich anfang Oktober. Wir spüren daher eine gewisse Veranstaltungsermüdung in Form zu weniger Anmeldungen für CHANGE 2019. Da die Zusammenarbeit mit Tutum stark war und wir großes Potenzial für die Branche sehen, werden wir das Format aller Voraussicht nach 2020 neu anpacken. +++

Ohne Veränderung geht es nicht, ganz sicher auch nicht bei Zeitarbeit und Personaldienstleistung: Digitalisierung auf allen Ebenen, die angespannte Fachkraftsituation, AÜG-Reform, DSGVO, Zeiterfassung, Google for Jobs … All das lässt keinen Zweifel daran, dass Veränderung unserer Prozesse und Organisationsstrukturen zunehmend Teil unseres Alltags sein wird. Dabei kann es schnell passieren, dass man im Veränderungs-Prozess seinen eigenen Fokus verliert. Wir müssen also lernen, Veränderungen zu managen. Damit können wir nicht nur besser auf diese reagieren, sondern sie maßgeblich mitgestalten. Ein echter Wettbewerbsvorteil.

Der Recruiting-Software-Spezialist Compana Software GmbH präsentiert aus diesem Grund gemeinsam mit dem etablierten Dokumentenverwalter tutum GmbH (übersetzt: “Ein sicherer Ort”) und der ERP-Größe Landwehr Software GmbH CHANGE 2019 das sehr kompakte Pre-Event am Vortag des IGZ-Süd in Nürnberg. Die Veranstaltung ist für Sie als Brancheninsider kostenlos (zwei Personen pro Unternehmen. Falls Sie mehrere Personen anmelden möchten, sprechen Sie uns an)PARTNER Change 2019 Pre-Event vor IGZ Süd compana tutum landwehr

Dabei wird es nicht nur darum gehen, wie die Gastgeber-Unternehmen auf die neuen Branchen-Anforderungen reagieren und wo die Mehrwerte für Sie liegen. Wir wollen in Speedworkshops hinhören, wo Ihre Fragen und Bedürfnisse liegen und im Dialog mit Ihnen gemeinsam Lösungs-Impulse erarbeiten. So können Sie auch sehen, wie andere in der Situation reagieren, in der sie vielleicht auch gerade stecken. Melden Sie sich, Ihre Managementkollegen und Führungskräfte an: events@compana.net / 0221/297 8070.

 

Change 2019-Speakerin Andrea Dauch

Change Pre-Event vor IGZ Sued Andrea Dauch compana tutum landwehrAndrea Dauch ist langjährige Beraterin für Change-Prozesse. Sie wird mit Ihrem Vortrag die Vorzeichen für die Veranstaltung setzen und im Anschluss einen der drei Workshops mit Ihnen durchführen. Davor war sie über ein Jahrzehnt beim größten Personaldienstleister Randstad beschäftigt und kennt die Erfahrungs- und Bedürfniswelt von Zeitarbeitsunternehmerinnen und -Unternehmern.

Im Hause Piening, ebenfalls eines der Top-Personaldienstleistungsunternehmen in Deutschland, schätzt man die Beratungsleistungen Andrea Dauchs:

“Mit Frau Dauch ar­bei­ten wir seit Anfang 2016 sehr er­folg­reich zu­sam­men. Wir schätzen ihre fun­dier­te Pra­xis­er­fah­rung, ihren strategischen Ansatz und das lösungsorientiere Arbeiten. Durch ihre em­pha­ti­sche und wert­schät­zen­de Ar­beits­wei­se hat Frau Dauch sehr schnell das Ver­trau­en un­se­rer Führungs- und Vertriebs­mann­schaft ge­win­nen kön­nen. Aus dem ersten Beratungsauftrag resultierte schon nach wenigen Monaten der Umsetzung positive Effekte für unser Betriebsergebnis. Durch diese Erfahrung haben wir die Zusammenarbeit in Beratung, individuellem Coaching und Workshops weiter ausgebaut. Wir sagen danke und planen auch in den nächsten Jahren mit ihrem Input.” Quelle: Referenzen auf https://www.plan-dauch.de/

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Wie das Compana-Management zur Partnerschaft mit GermanPersonnel steht

Compana-Management-Partnerschaft-GermanPersonnel Es gibt ein Video, in dem sich die Geschäftsführer von GermanPersonnel und Compana über ihre neue Partnerschaft unterhalten. Axel Trompeter (Compana) betont: “Diesen Schritt wäre ich nie gegangen, wenn mein Management ihn nicht mitgetragen hätte”. Die ersten Überlegungen gab es schon 2015, intensiver wurden sie 2018, als klar war: Wir müssen uns besser aufstellen, damit wir uns auf unsere Stärken konzentrieren und gleichzeitig unseren Kunden langfristig beste Leistungen bieten können. Beide Geschäftsführer haben sich mit ihren Managements beraten. In diesen Statements offenbaren sie ihre ersten Gedanken und ihr Fazit.

Lesen Sie hier alles über die neue Partnerschaft zwischen GermanPersonnel und Compana nach.

Martina Lucht, Head of Knowledge & HR, Mitglied der Geschäftsleitung

Als wir zum ersten Mal den Gedanken bewegten, habe ich mich zunächst mit der Unterschiedlichkeit unser beider Unternehmenskulturen beschäftigt und überlegt, wie die zusammenpassen. Weiterlesen

New Work heute – Interview mit Markus Väth

Interview-Compana-Markus-Vaeth-New-Work
Markus Väth, Organisationscoach, mehrfacher Buchautor und Think Tank-CoFounder wird bei unserem Entscheider- und Key-User-Summit in Köln (Veranstaltungsseite mit Anmeldemöglichkeit)  die Keynote halten. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung bescheinigt ihm “kluge Gedanken, wichtige Anregungen”; seine Vorträge sind sowohl „unabhängig, ehrlich, sehr motivierend” (Justizministerium Baden-Württemberg) als auch “authentisch, sympatisch, fundiert” (RheinChemie).

Hallo Markus, der Begriff und die Idee „New Work“ stammen aus den Siebzigerjahren. Ist das alles gar nicht mehr so new oder aktueller denn je?

Das Konzept hat sich in den letzten 40 Jahren sehr verändert. Während es unter Frithjof Bergmann, dem Begründer, stark in Richtung Sozialutopie ging, wird heute sehr Business-orientiert an die Unternehmen vermarktet. Da heißt es schnell: Ja, wir machen doch Home-Office und das ist dann New Work. Deswegen freue ich mich einerseits, dass das Thema aktuell heiß diskutiert wird. Andererseits – und das wäre das eigentlich Aktuelle – sollten wir das Grundsätzliche, den sozialutopischen Charakter stärker diskutieren. Sonst bleibt es Buzzword und Management-Mode. Auch deshalb habe ich mit zwei Mitstreitern kürzlich die New Work Charta (https://humanfy.de/new-work-charta) veröffentlicht, damit New Work als umfassendes, teilweise tatsächlich revolutionäres Konzept gewürdigt werden kann. Weiterlesen

Partnerschaft zwischen Compana und GermanPersonnel (mit Video der GF)

Partnerschaft Compana und GermanPersonnel
„Ich frage mich, was möglich wäre, wenn Compana und GermanPersonnel kooperieren würden?“ Diesen Satz haben wir uns nicht ausgedacht. Er stammt von einem Kunden und steht für zwei Dinge: Einerseits für die bisher scheinbare Unvereinbarkeit der beiden Recruiting-Software-Häuser und andererseits für die Visionskraft und den Weitblick von Brancheninsidern.

„Was wäre wenn“ ist genau die Art von Überlegungen, wenn es darum geht, Beständigkeit und Fortschritt miteinander in Einklang zu bringen. Und sie ist der Nährboden für die Entscheidung, zu der die beiden erfolgreichen Software-Schmieden nach langer und bedachter Überlegung gefunden haben: dass Compana und GermanPersonnel nicht mehr gegeneinander, sondern miteinander arbeiten.

Kooperation gegen Fachkräftemangel und für Digitalisierung

Die Tinte unter den Verträgen glänzt noch leicht. Aber das Signal, das an diesem 09. Juli vom Schulterschluss innerhalb der Recruiting Technologies Holding GmbH (München) ausgeht, ist von Anfang an klar: Die Entschiedenheit und Freude beider Unternehmen, die hohen Standards und die Innovationsstärke im kommenden Jahrzehnt weiterhin zu steigern. Weiterlesen