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Teilen hilft

Plätzchen, Weihnachtsgans, ein Baum, den wir instant wieder wegschmeißen, Glühwein und und und … Vielleicht fordert unser Gewissen an Weihnachten eine Art Kompensation dafür, dass wir es uns selbst so gut gehen lassen. Dazu kommt Dankbarkeit, zum Beispiel dafür, einen Job zu haben oder dafür, anderen dabei helfen zu können.

Gegen Ende des Jahres stellen sich viele die Sinnfrage häufiger als sonst und wir sind häufig sensibler für Möglichkeiten, sinnvoll Gutes zu tun.

Wir wollen dazu nicht nur ein paar Gedanken, sondern auch auch zwei konkrete Möglichkeiten teilen. Diese sind insofern besonders sinnvoll, als sie die Grenzen sprengen, die unserer Arbeit gesetzt sind. Falls Sie einfach nur helfen wollen und ein Textbett für lupenreine Zeitverschwendung halten: Scrollen Sie einfach gleich ans Textende. 

Worauf es in unserem Job ankommt

Ihre Kompetenz ist das Recruiting, unsere Kompetenz ist, Sie dabei mit unserer Software umfänglich zu unterstützen. So bringen wir gemeinsam Menschen in Lohn und Brot. Es ist schon im Tagesgeschäft nicht immer leicht, sich bei all den Algorithmen, Zahlen und Filtermöglichkeiten daran zu erinnern, worauf es wirklich ankommt. Deswegen haben wir es in unserem Konferenzraum groß an die Wand geschrieben: 

“Bewerber sind viel mehr als die Summe ihrer Fähigkeiten”.

Wir wollen uns immer wieder vor Augen führen, dass es darum geht, Türen für Menschen zu öffnen und nicht, sie zu schließen (weil wir zu sehr auf Lücken und Noten linsen) – Perspektiven schaffen Realität. Wir dürfen auch bei allen Digitalisierungs- und Zukunfts-Überlegungen nicht vergessen:

E-Recruiting sollte nie als Recruiting DURCH Software verstanden werden, sondern als Recruiting MIT HILFE VON Software.

Chancen eröffnen

Kürzlich habe ich einen Vortrag von Henrik Zaborowski gehört, in dem er Chancen für Menschen postuliert und schonungslos davon erzählt, dass auch sein Erfolg als Speaker und Recruiting-Consultant auf Chancen aufbaut, die andere ihm eröffnet haben. Wunderbare Sichtweise! Und es braucht ja immer noch zwei: Jemanden, der eine Chance eröffnet und jemanden, der sie ergreift. Beide profitieren.

Chancen zu geben, liegt in unserem direkten dienstlichen und privaten Einflussbereich. Auch ein zweiter  Blick ist eine Chance. Und der hat nichts Caritatives, sondern hilft uns, die bessere Entscheidung zu treffen.

Menschen mit unperfekten (was auch immer das bedeuten soll) Lebensläufen bringen unseren Unternehmen oft mehr von dem, was fehlt. Wenn wir uns von dem CV nicht beirren lassen, sondern uns Mühe geben, das Potenzial zu erkennen. Immer mehr Recruiting-Experten erheben dafür ihre Stimme (z. B. Marcus K. Reif)

Wie wir helfen können, wenn wir nicht mehr helfen können

Unser Einflussbereich kennt aber auch Grenzen. Es gibt Faktoren, dank derer längst nicht jede/-r eine Chance auf eine Chance hat. Viele Menschen mit scheinbaren oder tatsächlichen Vermittlungshemmnissen tauchen auf dem Radar des sogenannten ersten Arbeitsmarktes nicht auf. Aber auch viele Menschen in anderen Ländern und Kontinenten können durch vielschichtige negative Umstände kaum selbstwirksam werden. Laut Maslow ein echtes Problem.

Sinnvoll spenden

Die beiden Projekte, die wir Ihnen ans Herz legen wollen, setzen dort an, wo unsere Möglichkeiten enden. Sie sind besonders wirkungsvoll, weil sie beide nicht einfach nur Geld ausschütten, sondern Selbstwirksamkeit und Würde begünstigen. 

1+1 verdoppelt unsere Spenden für Chancenarme

1+1 hilft “vor unserer Haustür”.

Der besondere Charme von ‘1+1’ liegt darin, dass jede Spende durch die ELKB verdoppelt wird. Mit dem Erlös werden seit 1994 Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose und Ausbildungsplätze für Jugendliche mit einem erhöhten Förderbedarf bezuschusst.” (Quelle: https://kda-bayern.de/dialog-mit-uns/aktion-1-plus-1/

Dr. Sabine Behrendt, stellv. Leiterin des kda (kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt) Bayern, mit Sitz in Nürnberg, stellt uns das Projekt so vor:

Bei 1+1 geht es um mehr als eine Arbeitsstelle. Es geht um eine Perspektive fürs Leben.”

Als Beispiel nennt uns Behrendt den 21-jährigen Lukas (Name geändert). Mit seinem Vater habe er nie richtigen Kontakt gehabt, die Familie erhält Leistungen vom Jobcenter. Lukas habe die Schule ohne Abschluss und ohne berufliche Perspektive verlassen. In einer berufsvorbereitenden Maßnahme sei es ihm nicht gelungen, sich auf das Angebot einzulassen. Eine Ausbildung könne er nach seiner Einschätzung nicht schaffen. Erst das Netz der Jugendwerkstatt Langenaltheim gGmbH fängt Lukas auf. Lukas bekommt eine berufliche Perspektive, er beginnt schließlich eine Ausbildung in der Schneiderei. Mithilfe der Aktion „1+1“ werden in der Jugendwerkstatt Langenaltheim gGmbH Finanzierungslücken im Bereich des pädagogischen Personals gedeckt.

Mikrokredite: Für uns kaum der Rede wert. Für andere ein anderes Leben

Die Wirkung der Mikrokredite, die Opportunity International vergibt, ist enorm.

Logo OID

Viele Menschen “haben weniger als zwei Dollar am Tag, um zu überleben. Damit diese Menschen sich aus der Armut befreien können, brauchen sie Kapital, um in ihre eigene und in die Zukunft ihrer Kinder investieren zu können.

Die meisten dieser Menschen haben jedoch weder ein regelmäßiges Einkommen, noch verfügen sie über die nötigen Sicherheiten. In der Regel bekommen sie keinen Kredit bei einem kommerziellen Finanzinstitut.Zudem sind arme Menschen für kommerzielle Banken uninteressant, denn der Arbeits- und Kostenaufwand ist viel zu hoch bei Kredithöhen von durchschnittlich 100 bis 300 Euro.

Ruth am Marktstand
Ruth konnte dank der Mikrokredite von Opportunity einen Marktstand betreiben und ein kleines Restaurant eröffnen. Mittlerweile hat sie den zehnten Kredit zurückbezahlt, ihre Einkünfte haben sich mehr als verdoppelt, sodass sie jetzt vier Mitarbeiter beschäftigen kann.

Opportunity vergibt solche Mikrokredite an Menschen ohne regelmäßiges Einkommen, ohne finanzielle Sicherheiten und ohne Ausweispapiere. Die Kreditvergabe erfolgt dabei in Gruppen oder individuell. Bei der Kreditvergabe innerhalb einer Gruppe bürgen die Mitglieder füreinander und besuchen gemeinsam die wöchentlichen betriebswirtschaftlichen und sozialen Schulungen.” (Quelle: https://www.oid.org/wie-wir-helfen/mikrokredite/)

Mark Ankerstein, Vorstand von Opportunity International Deutschland, beschreibt uns das Projekt so:

“Essentieller Bestandteil unserer Arbeit ist ‘Hilfe zur Selbsthilfe’ und damit die Förderung von Eigeninitiative und Selbständigkeit der Menschen vor Ort. Das Ziel unserer Hilfe ist immer eine langfristige, unabhängige Eigenversorgung der Menschen – die sie in Würde und aus eigener Kraft selbst erreichen. Wir geben ihnen nur die Chance dazu.”

Suchen Sie sich ein Projekt aus, oder unterstützen Sie etwas ganz anderes, wenn Sie mögen. Aber auch wenn nicht: Ich wünsche Ihnen Frohe Weihnachten und einen guten Flug ins neue Jahr! Guten Flug? Ja, wir bei Compana wollen alle gerne etwas mehr wie Gänse sein. Nicht Weihnachtsgänse, eher Wildgänse. Wir verabschieden uns Ende dieser Woche in die Betriebsferien und sind ab dem 07. Januar wieder voll für Sie da.

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